Grund dafür war die von der Abgeordnetenversammlung der Stadt im Nordosten Ungarns am 26. November 2009 verabschiedete Ordnung für Ruhe und Öffnungszeiten gastronomischer Einrichtungen. Im Sinne dieser Verordnung dürfen in bestimmten Stadtbezirken von Debrecen nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr keine alkoholischen Getränke verkauft werden und gastronomische Einrichtungen nicht geöffnet haben. Ausnahmen davon bilden jedoch Objekte, die in Einkaufszentren, an Tankstellen, in kulturellen Einrichtungen, in Sporteinrichtungen, an Strandbädern, auf Bahnhöfen, in Flughäfen und eben in Gebäuden mit Unterkünften zu finden sind. Letzteres nutzten genannte Gastronomen als Hintertürchen im Gesetz: sie meldeten an, dass sie auch über Unterkünfte verfügen und schon war die ganze Nacht über Party angesagt.
Die Abgeordnetenversammlung sah sich nun gezwungen, im August 2011 eine Modifizierung der Verordnung zu verabschieden. Diese beinhaltet, dass nur jene Einrichtungen die ganze Nacht über geöffnet haben dürfen, die über Unterkünfte gehobener Qualität in Pensionen und Hotels verfügen.