Fuchsplage in der Baranya

Der Fuchs scheint sich im südungarischen Komitat Baranya zu einer regelrechten Plage zu entwickeln. Nach einem Bericht der Web-Site bama.hu beschweren sich Einwohner von Kommunen, dass die Füchse immer frecher werden und auch tagsüber in Wohngebieten zu beobachten sind. „Wir sind nicht sicher, ob es sich lohnt, in Geflügel zu investieren“, sagte ein Einwohner von Kisherend. „So oft haben wir Ärger mit dem Räuber.“ Auch die Jagdgenossenschaft habe bislang nicht helfen können.

Im Vorigen Jahr haben Füchse im Dorf rund 100 Stück Geflügel gerissen. Die Jäger sind machtlos, weil in Wohngebieten nicht geschossen und auch kein Gift ausgelegt werden darf. Der Vorsitzende der Jagdkammer der Baranya, Gyula Gondos, bestätigte die Anwesenheit des Fuchses überall im Komitat. Sie kommen in die Siedlungen und die Randgebiete der Städte, sagte er. Als Jagdbeute seien sie deshalb beliebt,weil es als Herausforderung gelte, sie zu erlegen.