Ungarn wird keine Vorschläge unterstützen, die die Energieversorgung gefährden

Ungarn wird keinen Vorschlag unterstützen, der die Energieversorgung gefährden könnte, sagte der Minister für Technologie und Industrie am Donnerstag in Brüssel – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Die Deckelung der Gaspreise durch die Europäische Union sei ein solches Beispiel, sagte László Palkovics. Palkovics sagte, eine Unterbrechung der russischen Gaslieferungen würde nicht nur Ungarn, sondern auch andere EU-Länder betreffen, darunter die Slowakei. „Eine völlige Unabhängigkeit von russischem Gas ist derzeit unhaltbar“, sagte er. Das Gas, das aus dem Süden nach Ungarn fließt, wird den Bedarf bis März decken, sagte er. „Wenn die derzeitige Situation in Ungarn unverändert bleibt, wird der Winter unter dem Gesichtspunkt der Energiesicherheit zu bewältigen sein“, fügte er hinzu. Zu einer Überprüfung der ungarischen Energiestrategie sagte er, die Regierung habe einen Plan für die Energiewende ausgearbeitet, der darauf abziele, den Anteil von Erdgas am Energiemix zu verringern. Das 16-Milliarden-Euro-Programm soll sicherstellen, dass der ungarische Energiemix für den Endverbraucher bis zum Jahr 2050 weniger als 10 % Gas enthält, während es derzeit 45 % sind. „Bis 2050 möchten wir Gas nur noch dazu verwenden, um [mit fossilen Brennstoffen betriebene] Kraftwerke bei Bedarf zu befeuern“, fügte er hinzu.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zu den Schlussfolgerungen eines Treffens am Donnerstag über EU-Wettbewerbsangelegenheiten sagte er, dass alle Mitgliedstaaten einen Vorschlag der Europäischen Kommission zum Notfallinstrument für den Binnenmarkt, der am 19. September vorgelegt wurde, grundsätzlich unterstützten, dass aber weitere Einzelheiten noch ausstünden. Die Minister hätten auch einen Vorschlag zur umweltfreundlichen Planung nachhaltiger Produkte erörtert, den die Europäische Kommission im vergangenen Frühjahr vorgelegt habe, sagte er. „Die ungarische Regierung unterstützt diesen Vorschlag ebenfalls, da Europa einen Mangel an Rohstoffen und Energie hat und daher Produkte ohne übermäßigen Energie- und Materialbedarf geplant werden sollten“, fügte er hinzu.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen