Der Garten im Oktober und November 2016

Kastanien, Herbsthimbeeren, schorfige Äpfel, Platzanspruch von Obstgehölzen, verbräunende Nadelpartien, Tulpenzwiebeln stecken, Gladiolen überwintern, Staudenreste, Schneeglöckchen pflanzen, Heil- und Gewürzpflanzen ernten, Gemüseernte, Gemüselagerung, Bohnenrost, Frostspanner, Paarungszeit der Schnecken, Hustenmittel, Kürbissuppe, Mondkalender im Oktober und November 2016 uvm.

Gehölze und Obst

Die Pflanzsaison hat begonnen. Wenn Laubgehölze die Blätter abgeworfen haben, können sie umgepflanzt werden. Viele Gehölze bilden nach der Pflanzung an warmen Herbst- und Wintertagen noch Feinwurzeln und können im Frühjahr bereits mit voller Kraft austreiben. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich vor dem Frost zu akklimatisieren.

Kastanie

Durch ein regelmäßiges Absammeln des Herbstlaubes können Sie die hier überwinternden Puppen der Kastanienminiermotte entfernen. Ein Neubefall im Frühjahr durch die schlüpfenden Falter kann dann nur durch einen Zuflug von benachbarten Bäumen erfolgen. Das Entfernen des Falllaubs ist somit insbesondere in Insellagen sehr effektiv. Die rot blühende Rosskastanie (Aesculus × carnea) wird übrigens deutlich weniger befallen.

Herbsthimbeeren

Je nach Sorte reifen Herbsthimbeeren ab August oder September bis Frostbeginn. Nach der Ernte können Sie den gesamten Bestand einfach handbreit über dem Boden abschneiden.

Schorfige Äpfel

Auch wenn immer wieder einmal das Gegenteil zu lesen ist: Langjährige Untersuchungen haben ergeben, dass schorfige Äpfel keine gefährlichen Pilzgifte (wie zum Beispiel Aflatoxin) enthalten. Achten Sie beim Verwerten zu Saft, Most oder Kompott trotzdem darauf, dass Sie vorwiegend gesunde Früchte verwenden. Stark verschorfte Äpfel sind weder zum direkten Verzehr noch zur Verwertung geeignet, da sie geschmacklich und von den Inhaltsstoffen her minderwertig sind. Hier sollten Sorte und Standort überprüft werden.

Platzanspruch von Obstgehölzen

Im Garten ist der vorhandene Platz meist ein begrenzender Faktor. Deshalb sollte man beim Kauf von Obstgehölzen auf die richtige Unterlage achten, damit es Jahre später keine bösen Überraschungen gibt. Mit der Unterlage können folgende Parameter beeinflusst werden: Größe und Platzbedarf des Baumes, früher Ertragsbeginn, Fruchtgröße und -farbe, regelmäßige Erträge sowie Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Krankheiten.

Verbräunende Nadelpartien

Nach der Blüte können Juniblüher umgepflanzt werden. Dazu gehören Margerite, Islandmohn, Brennende Liebe, Alpenaster, Hornkraut, Polsterphlox, Mädchenauge, Kokardenblume und andere kurzlebige Frühsommerblumen. Kräftig zurückgeschnitten werden die Stauden in ein mit Kompost vorbereitetes Beet gepflanzt und gut gewässert. Nun ist auch ein günstiger Zeitpunkt, um Stauden wie Astilben, Pfingstrosen und Tränendes Herz zu teilen.

Blumen und Stauden

Tulpenzwiebeln stecken

Im Oktober können noch Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Die ideale Pflanztiefe liegt bei 8 cm. In wühlmausgefährdeten Gärten empfiehlt sich die Pflanzung in Schutzkörbe aus Draht.

Gladiolen überwintern

Wenn sich das Laub der Gladiolen gelb verfärbt hat, können Sie die Zwiebelknollen vorsichtig aus dem Boden nehmen und 1 bis 2 Tage in die Herbstsonne oder unter ein schützendes Dach zum Nachreifen auslegen. Schneiden Sie anschließend Triebe und Blätter kurz über der Knolle ab und legen Sie sie zum Überwintern in einen trockenen, kühlen Raum. Wurzeln und anhaftende Erde sollten vorher entfernt werden.

Staudenreste stehen lassen

Schneiden Sie die Stauden in der Blumenrabatte nicht komplett zurück, sondern lassen Sie abgestorbene Pflanzenreste als Winterschutz und Unterschlupf für Insekten bis zum Frühjahr stehen.

Schneeglöckchen pflanzen

Schneeglöckchen sind ein Thema für sich, denn gerade in den Kleinpackungen aus dem Gartencenter, Bau- oder Supermarkt verbergen sich statt des heimischen Schneeglöckchens (Galanthus nivalis) das türkische Großblütige Schneeglöckchen (Galanthus elwesii) oder das viel weniger angepasste georgische Schneeglöckchen Galanthus woronowii.

Obst und Gemüse

Frostspanner

Die flugunfähigen, den Stamm hochkriechenden Weibchen des Frostspanners können Sie in diesem Monat durch am Stamm und Pfahl angebrachte Leimringe abfangen. Kontrollieren Sie die Stämme regelmäßig und entfernen Sie die in der Nähe abgelegten Eier mechanisch.

Heil- und Gewürzpflanzen ernten

Jetzt werden die Wurzeln von Heil- und Gewürzpflanzen geerntet. Die Wurzelstöcke von Baldrian, Beinwell, Engelwurz, Meerrettich, Liebstöckel und anderen Wurzelkräutern werden mit der Grabgabel ausgegraben und mit der Bürste gesäubert. In Stücke geschnitten werden die Wurzeln in einem Dörrapparat oder auf einer Zeitung im warmen Heizungskeller schonend getrocknet.

Gemüseernte

Ernten Sie Gemüse, das für die Lagerung vorgesehen ist, nicht an Regentagen und stellen Sie einige Tage vor der Ernte das Wässern ein. Wasserhaltiges Gemüse ist anfällig für Schimmel und Fäulnispilze. Wurzelgemüse wird aus diesem Grund vor der Einlagerung auch nicht gewaschen.

Gemüselagerung

Werden Kartoffeln nach der Ernte etwa eine Woche warm und dunkel aufbewahrt, heilen auch kleinere, durch die Ernte bedingte Verletzungen aus. Danach gehen die Knollen bei 5 °C in Winterruhe. Um die 0 °C und kälter gelagerte Kartoffeln werden süß, um sich durch die Umwandlung von Stärke in Zucker vor Frost zu schützen.

Bohnenrost

Von Bohnenrost befallene Pflanzen bilden zum Ende der Vegetationszeit dunkle, fast schwarze Wintersporenlager aus. Diese dienen dann als Infektionsquelle für das nächste Jahr. Die befallenen Pflanzenreste sollten Sie vollständig entfernen. Kompostieren dürfen Sie die Pflanzenteile nicht. Außerdem sollten Sie die Bohnenstangen im nächsten Jahr nicht wieder verwenden, da auch sie die neue Pflanzengeneration infizieren können.

Paarungszeit Schnecken

Die Paarungszeit der Schnecken liegt im Spätsommer, sodass man danach auch die Eier finden kann. Sie sind rundlich, deutlich weiß gefärbt und werden in der Regel in Gruppen in Erdritzen oder am Kompost abgelegt. Gehen Sie also auf die Suche nach den Eiern und entfernen Sie sie einfach mechanisch.

Hustenmittel

Schwarzer Rettich, der jetzt zum Teil immer noch auf dem Beet steht, ist ein hervorragendes Hustenmittel. Die ganz Mutigen können das Wurzelgemüse auch zu Saft verarbeiten oder zusammen mit Honig einnehmen.

Kürbissuppe

So viel Kürbis und kein Rezept? Hier ist eins: Kürbisstücke schälen und bei niedriger Hitze mit wenig Wasser, Salz und Olivenöl dünsten (auch zusammen mit Kartoffeln). Später das Kürbismus mit Milch aufkochen. Salz, Pfeffer, Honig, Sahne hinzugeben und mit Balsamessig abschmecken. Ganz besonders hierfür geeignet sind Hokkaido-Kürbisse.

Der Mondkalender im Oktober 2016

Fruchttage: 8, 9, 17, 24, 25, 26. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 1, 2, 3, 10, 11, 18, 19, 20, 27, 28, 29, 30. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 4, 12, 13, 21, 22, 31. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 5, 6, 7, 14, 15, 16, 23. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Der Mondkalender im November 2016

Fruchttage: 4, 5, 13, 20, 21, 22. Wurzeltage: 6, 7, 8, 15, 16, 23, 24, 25, 26. Blütentage: 9, 17, 18, 27, 28. Blatttage: 1, 2, 3, 10, 11, 12, 19, 29, 30.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8-13 Uhr vertreten.

Jeden Dienstag, Samstag und Donnerstag von 8-13 Uhr sind wir in Hévíz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch findet regelmäßig jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr statt.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
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