Der größte Auftrag, den die ungarische Transportindustrie je erhalten hat, weckt Hoffnungen auf eine weitreichende Zusammenarbeit und die Erschließung von Chancen auf afrikanischen Märkten, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó nach Gesprächen mit dem ägyptischen Verkehrsminister Kamel al-Wazir am Donnerstag in Budapest – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Eisenbahnwaggons für den ägyptischen Markt werden bereits in Dunakeszi, in der Nähe von Budapest, hergestellt, sagte Szijjarto. Ursprünglich war das Projekt eine russisch-ägyptisch-ungarische Kooperation, doch aufgrund der jüngsten geopolitischen Veränderungen liegt es nun vollständig in den Händen des ungarischen Unternehmens Ganz-Mávag, sagte er. Bislang hat Ungarn 255 Waggons ausgeliefert, weitere 314 befinden sich in der Fertigung, sagte er. „Die Auslieferung ist im Gange, und wir werden bis zum Stichtag fertig sein“, sagte er.
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Das Projekt habe zu einer erheblichen Steigerung der Exporte beigetragen, die ein Schlüsselelement der ungarischen Wirtschaftsleistung seien. „Heute haben wir Gespräche über die Ausweitung dieser Zusammenarbeit und über die Herstellung von gemeinsamem ungarisch-ägyptischem Rollmaterial aufgenommen“, sagte Szijjártó. Die Minister haben auch vereinbart, ägyptische Eisenbahningenieure und -techniker in Ungarn auszubilden und dabei ein bereits bestehendes Stipendiensystem zu nutzen, sagte er.
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In der Zwischenzeit erhöht Ungarn die Zahl der Stipendien für ägyptische Universitätsstudenten von 115 auf 200 ab 2024, sagte er. Mehr als 100.000 ungarische Touristen besuchten im vergangenen Jahr Ägypten, und diese Zahl soll bis 2023 noch steigen, fügte er hinzu. Derzeit gibt es 12 wöchentliche Flüge zwischen den beiden Ländern. Die ungarische Billigfluggesellschaft WizzAir hat die Erlaubnis erhalten, von Ghiza aus zu fliegen, wodurch sich die Zahl der Flüge auf 15 erhöht, fügte er hinzu.
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Ägypten sei auch strategisch wichtig für Europa, da es als eine der Hauptfestungen der nordafrikanischen Verteidigungslinien eine wichtige Rolle „bei der Eindämmung der Migrationswellen auf den Kontinent spiele“. „Dank der verantwortungsvollen Politik Ägyptens konnten die Migrationswellen aus dem Süden in letzter Zeit eingedämmt werden“, sagte er. Kairo sei auch ein wichtiger Partner im Kampf gegen den Terrorismus. „Ohne ein stabiles politisches System in Ägypten wäre die Gefahr des Terrorismus in der Region noch größer.“
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