EU finanziert teure Radwege in Ungarn

Die Regierung schloss mit der Nationalen Infrastrukturentwicklungs-gAG (NIF) Verträge im Wert von 603 Millionen Forint allein für die Planung von neuen, bzw. zur Verbesserung von alten Abschnitten des landesweiten Radwegenetzes ab.

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Das ungarische Radwegenetz ist derzeit 4500 Kilometer lang und soll mit den geplanten Investitionen noch um 1000-1500 Kilometer erweitert werden. Die 27 zu beplanenden Abschnitte umfassen das Radewegenetz von Budapest an den Balaton, den Radrundweg am Balaton mit Ausnahme des Abschnittes in Keszthely, sowie mehrere Strecken am ungarischen Teil des internationalen Radweges EuroVelo6.

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Im derzeitigen, bis 2020 andauernden EU-Förderzyklus, werden über das Innovations-Wirtschaftsprogramm (Ginop) 3,6 Milliarden Forint und über das Operative Programm Mittelungarn (Vekop) 7 Milliarden Forint für die Finanzierung dieser Investitionen ausgereicht. Außerdem nutzen Selbstverwaltungen von Städten und Gemeinden zum Ausbau von Radwegen bedeutende EU-Fördermittel über die Operativen Programme der einzelnen Gebiete, berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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